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Mitarbeiterschulung zum Thema Menschenhandel
An Amazon Prime truck is showing against a blue sky.
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Mitarbeiterschulung zum Thema Menschenhandel

Als globales Unternehmen mit hunderttausenden Beschäftigten weltweit wissen wir, wie wichtig es ist, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für bedeutende Themen wie Menschenrechte und soziale Verantwortung zu sensibilisieren und sie in diesem Bereich zu schulen.

Bei Amazon haben wir uns mehrfach dazu verpflichtet, in unserer gesamten Betriebs- und Lieferkette gegen Menschenhandel (auch „moderne Sklaverei“ genannt) vorzugehen: in unserer jährlichen Stellungnahme zur modernen Sklaverei und unserer Stellungnahme zum California Supply Chain Transparency Act, mit unseren zentralen Verpflichtungen zur Sorgfalt unserer Lieferkette, unseren Lieferkettenstandards sowie den globalen Menschenrechtsgrundsätzen. Wir dulden in unserem gesamten Unternehmen und in unserer Wertschöpfungskette weder Kinderarbeit, Zwangsarbeit noch Menschenhandel in irgendeiner Form – einschließlich Sklavenarbeit, Gefängnisarbeit, Knechtschaft oder Leibeigenschaft.

Wir fördern das Bewusstsein durch Mitarbeiterschulungen und Partnerschaften.

Als globales Unternehmen, das hunderttausende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf der ganzen Welt beschäftigt, kennen wir die Bedeutung eines größeren Bewusstseins und der Schulung von Mitarbeitern zu wichtigen Themen im Bereich der Menschenrechte und der sozialen Verantwortung. Im Jahr 2019 haben wir in unserem Logistiknetzwerk ein Mitarbeiterschulungsprogramm zu Menschenhandel und moderner Sklaverei gestartet. In der ersten Phase des Programms haben wir Leiter des Liefernetzwerks im Vereinigten Königreich geschult. 2020 informieren wir die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im gesamten globalen Versandnetzwerk mithilfe von regional angepassten Beispielszenarien in Schulungen über die Anzeichen und Hinweise auf moderne Sklaverei.

Das Hauptaugenmerk der Schulung ist darauf gerichtet, das Bewusstsein für moderne Sklaverei zu schärfen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern näherzubringen, wie sie Anzeichen moderner Sklaverei erkennen und Bedenken an die jeweiligen Behörden melden können, sodass die Interessen der Opfer gewahrt werden. Bei der Entwicklung der Schulung haben wir Beiträge von Organisationen genutzt, die Erfahrung mit moderner Sklaverei haben, z. B. Verité, ein anerkanntes und bei globalem Arbeitsschutz führendes Unternehmen, und haben Videos und Material der „Gangmasters and Labor Abuse Authority“ (GLAA), einer öffentlichen Arbeitsrechtsorganisation im Vereinigten Königreich, ergänzt. 2020 haben wir das bis dahin nur englischsprachige Schulungsmodul um andere Sprachen erweitert und arbeiten im Hinblick auf unsere Standorte in aller Welt derzeit an der Entwicklung von landes-/regionsspezifischen Schulungen. Unser Team für globale Sicherheitsoperationen verfügt über Protokolle zur umgehenden Reaktion bei einem vermuteten Problem im Zusammenhang mit Menschenhandel. Diese Protokolle sind einheitlich, egal in welcher Weltregion es zu einem solchen Vorfall kommen sollte.

Im Oktober 2019 wurden wir zum offiziellen Sponsor der Organisation Truckers Against Trafficking (TAT), die sich gegen Menschenhandel in der Lkw-Branche einsetzt. Die Handlungsempfehlungen der Organisation sind Teil der Trainings für unsere Fahrerinnen und Fahrer, um ihnen zu zeigen, wie sie potenzielle Opfer von Menschenhändlern identifizieren und ihnen helfen können. Bis heute haben wir über hundert Fernfahrerinnen und Fernfahrer geschult. Unser Ziel ist es, bis 2020 mit allen unseren Fahrerinnen und Fahrern ein entsprechendes Training durchzuführen.

Unser Ziel ist es, bis 2020 mit allen unseren Fahrerinnen und Fahrern ein entsprechendes Training durchzuführen.

Der entschiedene Einsatz gegen Menschenhandel ist in unseren Grundsätzen fest verankert.

Bei Amazon ist Menschenhandel innerhalb der Herstellungs- und Betriebslieferketten verboten. Wie in unseren Lieferkettenstandards festgeschrieben, „dürfen Lieferanten keine Zwangsarbeiter beschäftigen – einschließlich Sklavenarbeit, Gefängnisarbeit, Knechtschaft, Schuldknechtschaft oder anderer Zwangsarbeit. Amazon duldet keine Lieferanten, die mit Arbeiterinnen und Arbeitern handeln oder Arbeiterinnen und Arbeiter auf andere Art und Weise durch Bedrohung, Gewalt, Nötigung, Entführung oder Missbrauch ausbeuten.“ Wir verfügen über Sorgfaltsprogramme in unserer Betriebs- und Lieferkette, um Zwangsarbeit zu erkennen und zu vermeiden, und überprüfen regelmäßig die Erfüllung unserer Richtlinien, auch bei den Logistik- und Zustelldiensten.

Wir verbessern kontinuierlich unseren Ansatz.

Das Social-Responsibility-Team von Amazon prüft und aktualisiert regelmäßig die Richtlinien zur Vorbeugung von Menschenhandel und informiert Führungskräfte über den jährlichen Fortschritt bei entsprechenden Initiativen.

Erfahren Sie mehr über soziale Verantwortung bei Amazon und unsere globalen Menschenrechtsgrundsätze.

Aktuelles
Erfahren Sie, wie wir unser Potenzial, unseren Einfluss und unsere Innovationskraft für den Aufbau einer nachhaltigen Zukunft einsetzen.
  • Erdal ist 27 Jahre alt, kommt aus Kassel und ist Fahrer bei einem Amazon Lieferpartner, der PrimeXpress GmbH. Er liefert seit Mai 2020 Bestellungen an Amazon Kundinnen und Kunden aus. Zuvor hat er in der Gastronomie gearbeitet. Wir haben ihm ein paar Fragen zu seinem Job gestellt.
  • Daniel Amirzada ist selbstständiger Unternehmer und Amazon Lieferpartner. Für die letzte Meile arbeiten wir oft mit regionalen Partnern wie Daniel zusammen. 36 Fahrer sind bei ihm in Einsatz, um die Amazon Bestellungen auszuliefern. „Als Lieferpartner muss man sich zu fairen und ordnungsgemäßen Arbeitsbedingungen verpflichten. Dazu finden regelmäßige Überprüfungen durch Amazon statt“, sagt Daniel.
  • Es ist ein interner Wettbewerb für unsere Logistikstandorte: Bei unserer Pyjama-Challenge geht es um die gute Sache und um insgesamt 50.000 Euro an Spendengeldern an Einrichtungen für krebskranke Kinder: Die Gewinner entscheiden, welche Organisationen mit den Spenden gefördert werden. Der Wettbewerb ist einer von vielen Aktionen innerhalb von Amazon Goes Gold. Mit der Initiative unterstützen wir weltweit im Kampf gegen Krebs bei Kindern.